Tag 11- Vom Olifants Camp zum Satara Camp

5.30 Uhr wurde es unruhig im Camp, Geschirr klapperte, Autos wurden gepackt und fuhren los. So standen wir 6.00 Uhr auch auf und machten Frühstück. Wir haben den Blick von unserer Terrasse an der Rundhütte beim Frühstück im Olifants Camp genossen und fahren kurz nach 7.00 Uhr aus dem Camp. Wir wollen die S 90 an der Grenze zu Mozambik entlangfahren.

Schon nach wenigen Kilometern sahen wir ein Geierpärchen,  die grad damit beschäftigt waren, wieder Geier zu machen. Wenige Zeit später versperrte ein hingelegter Baumstamm den Weg zur Brücke. Es hatte wenige Tage zuvor ein großes Hochwasser gegeben und vieles ist den Fluten zum Opfer gefallen, wie auch diese Brücke. Wir mußten umkehren und ein Stück die H 1-4 nach Süden fahren, sind aber später zur S 90 und S 41 gefahren. 

An diesem Tage trafen wir viele gemischte Tiergruppen, sehr oft Giraffen gemeinsam mit Zebras und Impalas. Sie waren schön zu beobachten und wir filmten an diesem Tage viel, weil in diesen Gruppen immer Bewegung ist. Gegen Mittag wurde das Auffinden der Tiere etwas schwieriger. Es war ein sonnigerer Tag als gestern und die Tiere suchten mehr die schattigerern Plätze auf, wo sie etwas schlechter zu entdecken sind. An einer Beobachtungsstelle konnten wir den Flußpferden und Krokodilen beim gemächlichen Tagesablauf zuschauen.

Generell muss man sagen, die meisten Tiere kann man in den frühen Morgenstunden ( ab 6.00 Uhr öffnen die Tore des Camps) oder am späten Nachmittag beobachten. Da die Camps abends kurz vor Sonnenuntergang schließen, sind abendliche Beobachtungen nur mit dem Gamedrive der Camps zu machen.

Vielen verschiedenen Tieren begegneten wir noch bis zum Spätnachmittag. Wir mussten aber bis spätestens 17.30 Uhr wieder im Camp sein, weil dann die Tore schließen. Im

Satara Camp

hatten wir wieder eine Rundhütte mit allem, was der Mensch braucht. Also genossen wir die Abendstunden und sahen reihum die Braaifeuer angehen. Auf den Geschmack gekommen kauften wir uns ein Stück Wild im Markt des Camps, grillten es und ... eigentlich hätte man einen Sattel aus dem Stück fertigen sollen. Wir schnitten es in ganz kleine Stücke und schwupp weg war`s, Stück für Stück, einen köstlichen Rotwein dazu, was kann denn da noch schöner sein. Ein wundervoller Tag ging zu Ende.

Geierliebe

Giraffenfrühstück

Hier hieß es: Umkehren

Unsere Tierbeobachtungen:

Das Satara Camp: