Tag 29 - Die Sanddünen am Gamtoos River

Kirsten und Sven vom „

Ocean Bay Luxury Guesthouse

“ hatten uns von den Sanddünen ein Stück hinter Jeffreys Bay in Richtung Port Elisabeth erzählt. Sie standen heute auf unserem Plan.

So ging es nach dem Frühstück vom „

Saxonia Gästehaus

“ zum Gamtoos River. Raus aus Paradise Beach, durch Jeffreys Bay durch und an der Küste entlang Richtung Port Elisabeth. Die Dünen sahen wir schon von Weitem und gleich hinter einer kleinen Brücke bogen wir in eine Staubstraße Richtung Ozean. Vorbei an blühenden Aloehängen und jeder Menge Kuhweiden ging es zu den Dünen. Am Eingang bezahlten wir einen kleinen Eintritt und da waren wir. Unser Auto parkten wir an einer zugewehten Straße. Ein Anderer konnte mit seinem Fahrzeug weiter ins Gelände, wir sahen die Spuren.

Barfuss machten wir uns auf den Weg über die Dünen. Wir hätten nie geglaubt, welche Fläche die Dünen bedecken. Wir kamen uns vor wie in der Wüste. Auf dem Rücken der Düne liefen wir entlang bis zum Ozean. Eine einzige Familie hatte es sich mit ihrem Sonnenschirm bequem gemacht, sonst war alles menschenleer.  Der reine weiße Sand, der blaue Himmel, das Rauschen der Wellen, es war wunderbar, fast unwirklich.

Wir liefen Richtung Flussmündung, immer auf der Suche nach Schätzen des Meeres. Viele kleine Muscheln lagen am Strand. Es dauerte eine Weile, ehe wir von Weitem die Mündung des Flusses sahen. Der Fluss kommt breit und flach  ins Meer. Reimar war ganz fasziniert von den Kräften der Wellen, die in Minutenschnelle Sandbänke aufbauten oder wegspülten. Wir liefen noch einige Zeit im Bereich der Flussmündung auf und ab. In der Ferne sahen wir noch einige Angler.

Dann spazierten wir den Weg am Strand wieder zurück. Zum Glück hatten wir uns gemerkt, wo wir zum Auto abbiegen müssen, denn der Sonnenschirm mitsamt Familie war verschwunden. Am Auto angekommen, verstauten wir unsere bescheidenen Schätze und befreiten uns vom Sand. Dann fuhren wir wieder nach Paradise Beach.

Weil es noch so schön warm war, beschloss Reimar, im Indischen Ozean baden zu gehen. Wir gingen die wenigen Meter vom Gartentor zum Strand. Niemand außer uns war da. Reimar machte sich auf ins Wasser und plötzlich war ein weiterer Badegast da. Die Beiden planschten im Wasser und hatten Spaß. Ich genoss die Freude vom Land aus.

Auf dem Weg zum Gamtoos River

Wir sind gleich da

Die Dünen:

Ein einsamer Sonnenschirm + Familie

Immer am Strand entlang

Hier kommt der Fluss ins Meer

Eine einsame Anglerhütte

Unendlich viele kleine Muscheln

Unsere Spuren im Sand

da sind wir auf dem Hinweg lang gelaufen

Der hat sich zu weit an Land gewagt

Immer auf der Suche

Sooo weit

So gigantisch 

Reimars Badekumpel

Es war herrlich