Tag 9 - Von Bela-Bela nach Phalaborwa

Nach einer lauten Nacht sind wir kurz nach 6.00 Uhr aufgestanden. "Elefant Springs" bleibt für uns einfach ein schlechtes Erlebnis.

Nach dem Frühstück fahren wir Richtung

Polokwane

(früher Pietersburg), es ist die N1, nicht besonders aufregend bis auf die vielen Baustellen.

Nach Polokwane wird es interessanter, wir sehen die erste

Gumtree

plantage. Dazu muss ich sagen, Gumtree ist "das" Holz für den Garten hier in Südafrika, wetterfest und unheimlich stabil. Das Klima in Limpopo ist subtropisch, was wir anhand der plötzlich auftauchenden Plantagen sehen können. In der nähe von Tanzeen begegnen uns die ersten Bananenfelder, Mangoplantagen und Zitrusfrüchte verschiedener Art. Natürlich gibt es einen kurzen Stop und schon reisen wir mit einer Fruchtmixkiste an Bord weiter. So lasse ich mir reisen gefallen.

In meinem Reiseplan stand auch der

Baobab Baum

, so folgten wir auf dem Weg nach Phalaborwa der Ausschilderung zu einem der größten Baobabbäume Südafrikas, (auch genannt up side down tree) Der Baum sieht aus, als wenn die Wurzeln in die Luft ragen. Es war nicht der größte Baobab der Welt, der auch in der Nähe von Tanzeen steht, es war ein etwas kleinerer Baum, aber für uns sehr beeindruckend. Im Baum befindet sich eine Höhle und wer will, kann raufklettern. Beides sahen wir uns an. Reimar von oben, ich von innen.

Dann ging es weiter. Auf dem Weg nach Phalaborwa sahen wir Schilder zum " Home of Amarula". Amarula kennen und lieben wir, also hin. Mitten im Nichts, aber wirklich nichts, befindet sich ein Informationszentrum zum Amarula Likör. Eine nette Dame beantwortet alle Fragen, es gibt einen Film und natürlich einen Willkommenstrunk. ( Reimar hätte die Reihenfolge anders gewählt!) Interessant für uns war die Tatsache, die Früchte werden im Umkreis von 400 km von Phalaborwa geerntet und zu Fruchtmus verarbeitet, was nach Stellenbosch gebracht wird. Die Produktion des Liköres findet ausschließlich in Stellenbosch bei Distell statt. Wirklich informativ und sehenswert war der Film.

Am Nachmittag erreichten wir Phalaborwa, wo wir noch die Kupfermine ansehen wollten. Zum Glück fragten wir gleich am Ortseingang in der Touristinfo nach einer Karte, sonst hätten wir es nie gefunden. Selbst im Minengelände mussten wir uns durchfragen, ehe wir den Weg zur Besucherplattform fanden. Weshalb die Sicherheitsleute lachten, als wir nach dem Weg fragten, wurde uns klar, als wir ihn befuhren - Lesotho lässt grüßen. Warscheinlich wurde der Weg nur von Minen – LKW´s benutzt. Wir schafften es dennoch, die Aussicht war gigantisch. Die Mine selbst ist zu einem Drittel eingebrochen, wird nicht mehr benutzt. In der Nachbarschaft wird gebuddelt, wir sahen die LKW's mit Abraum unten vorbei fahren.  Die Grössenordnung solcher Minen ist unglaublich, einfach gigantisch.

Tagesziele angesehen, also ab, Unterkunft suchen. Wir fanden ein super gutes Gästehaus, das "Elegance guest house", preiswert und sehr gut, zwei Kilometer vom Krüger Park Tor entfernt. Ein traumhafter Sonnenuntergang von dessen Terrasse beendete diesen erlebnisreichen, schönen, warmen Tag.

Die Gumtreeplantage

Die Bananenplantage

Frischobst

Baobab:

Home of Amarula:

Die Kupfermine:

Elegance Guest House: