Unternehmungen um und in Knysna

Am frühen Morgen sehen wir uns im Garten des Gästehauses „Littlewood Garden“ um. Er ist perfekt angelegt und einfach eine Augenweide. Das ist selbst für den Profigärtner eine Herausforderung, mit welchem Fleiß und mit wie viel Hingabe dieses Paradies angelegt wurde.

Nach dieser Besichtigung starten wir zu "

Monkeyland

". Hier müssen wir etwas warten bis eine Führung beginnt. Wir haben aber Glück und eine deutsche Praktikantin ist als Führer mit dabei.

Wir gehen durch den Wald und sehen große Schildkröten, die uns über den Weg laufen. Die Affen haben kein Interesse an ihnen und beschäftigen sich mit dem Notwendigsten in ihrem Leben, dem Fressen. Man erklärt uns die verschiedenen Affenarten und ihre Lebensgewohnheiten und Lebensräume. Besonders gefallen uns die Kapuzineraffen, die zu den Neuweltaffen zählen. Es gibt vieles zu sehen bei dem Treiben in den Baumwipfeln und am Boden. An den Fressstellen konnte man die Tiere besonders nahe beobachten.

Nach dem Besuch der Affen geht es gleich zum Nachbarn und das ist "

Birds of Eden

", eine riesige Voliere, in der es einem fast vorkommt, als sei man in freier Natur. 

Hier haben wir auch die Fütterungszeit erwischt und die Tiere sind oft nahe der Wege auf den Futterplätzen. So haben wir das Glück, den sonst so scheuen Knysna Turaco von der Nähe zu betrachten. Manchmal sieht man ihn in den Wäldern um Knysna auffliegen und dabei seine rote Flügelunterseite für Sekunden leuchten. Flamingos sieht man auch nahe Bloubergstrand oder Hermanus, doch ist da immer ein Fernglas nötig. Hier kann man die Vögel auch einmal aus der Nähe betrachten.

Seit geraumer Zeit gibt es auch "

Jukani

" Wildlife Sanctuary nahe Plettenberg Bay, wo man Großkatzen von der Nähe sehen kann. Es war der Wunsch unserer Gäste und wir besuchten das große Gehege. Sie hatten auch Tiger dort und sogar weiße Tiger, die gehören aber nicht nach Südafrika obwohl man bei mancher Bezeichnung von Örtlichkeiten das glauben könnte.

Der Leopard hatte sich leider sehr gut versteckt und die Geparden waren auch nicht zu sehen. Der Karakal, eine weit verbreitete Katze Südafrikas, die man in Natur aber selten zu sehen bekommt, war nahe am Zaun zu bestaunen. 

Nach dem Besuch dieser Großkatzen ging es wieder zurück nach Knysna, zu den Heads. Hier kehrten wir ein und vom Restaurant hatten wir einen schönen Blick durch die Öffnung zwischen den Heads. 

Im Anschluss besuchten wir den Farmers Markt, der jeden Freitag am Stadtrand abgehalten wird. Es wurden auch deutsche Spezialitäten angeboten, die wir leider nach der riesigen Pizza im Restaurant nicht mehr probieren konnten. Wir sahen uns um und nach Einbruch der Dunkelheit fuhren wir zu Littlewood Garden zurück, wo wir wieder gesellig beieinander saßen.

Blick in Littlewood Garden

Schildkröten begrüßen uns in Monkeyland

Futterstelle der Affen

da muss er kräftig zubeißen

der Knysna Turaco ist hier heimisch

dem Pärchen scheint es gut zu gehen

ein prächtiger Bill

der Papagei an seiner Höhle

die Flamingos findet man auch bei Hermanus

Ein Besuch bei den Raubkatzen

der Tieger gehört aber nicht nach Afrika

der weiße Tieger auch nicht 

den Karakal gibt es in ganz Südafrika

und den kennt jeder

der Durchbruch bei Knysna

The Heads

ein schöner Blick vom Tisch

Farmersmarket in Knysna