In Kapstadt auf Weintour, Teil 3 High Constantia

Nur wenige hundert Meter vom Eingang zu Groot Constantia finden wir

„High Constantia“

. Wenig beworben, nur selten erwähnt, gehört dieses Weingut auch maßgeblich zur Geschichte des Tales am Tafelberg.

Fast hätten wir das Schild übersehen, doch glücklicherweise haben wir diesem Weingut einen Besuch abgestattet und sogar einige Tropfen probiert.

Es ist völlig anders als die anderen benannten, touristischen  Plätze. Hier geht man rein, läuft durch den Raum mit Fässern, Gärtanks, Sektstellagen, vorbei an dem Regal mit den präsentierten Weinflaschen und der Theke für die Kasse und sonstiges. An den Wänden hängen Trophäen von Merlin, Oryx und Kuhantilope und ein altes Fahrrad. Alles zusammen gibt diesen Räumlichkeiten etwas interessantes, warmes und nostalgisches zugleich.

Dann erreicht man die Terrasse, wo erstaunlicher Weise fast alle Tische besetzt waren. Hier sitzt man mit traumhaftem Blick unterm Weinlaub, genießt die wirklich edlen Tropfen und selbst Mitgebrachtes wurde dazu verzehrt. Es ist ein einzigartiges Weintasting und obwohl alle Tische besetzt sind, kann man hier noch Stille spüren. Keiner schreit am Tisch, die Kinder springen nicht umher, es ist einfach anders als an vielen anderen Orten.

Wir probieren einen

Sekt aus französischer Flasche

, einige

Weine

und wie immer hat jeder seinen Favoriten. Sebastiaan von 2006 war der meine, Cabernet Franc 2010 der von Gabi. Wir schauten uns noch um, der Kellermeister selbst erklärte uns einiges zum Wein, der für lange Lagerfähigkeit gekeltert wird, zum Sekt, der in französische Flaschen gegeben wird und zur Geschichte des Weingutes.

Das Nonnenkloster gegenüber war einst das Haupthaus von

„High Constantia“

. Es ist ein sehr interessantes Gebäude, was leider von späterer Architektur etwas zurückgedrängt wurde. Das ist aber in Südafrika fast immer der Fall. Kapstadt ist dafür ein Paradebeispiel, so bunt wie die Nation, so bunt ist die Architektur in nur einer Straße.

Es war ein wirklich tolles Erlebnis in High Constantia, klein und etwas anders.

Wer mehr über unsere Erlebnisse dort erfahren möchte, kann

hier

nachlesen.

fast hätten wir es übersehen

etwas versteckt und verwirrend

da muss man durch zum Tastingraum

um auf die Terrasse mit diesem Ausblick zu kommen

ein Blick zurück in das Weinlager

der Kellermeister berät uns selbst

ein Teil der Trauben wächst vor dem Haus

auch hier sitzt man im nostalgischem Flair

Gabi probiert einige Weine

ein Teil der Auswahl

eine ungewöhnliche Präsentation

Sektflaschen in drei Größen

hier reift der Wein

und hier der Sekt

das etwas Andere

die Reben in Herbstfärbung

das ehemalige Haupthaus von High Constantia