Blütenpracht und Wasserfall, Teil 2

Am Morgen des dritten Tages ging unsere Fahrt weiter Richtung Norden. In Springbok tankten wir noch auf und begaben uns zum "Goegap Nature Reserve" nur unweit von Springbok entfernt.

Wir kauften unser Permit und am Tor sagte man uns, dass es zu wenig geregnet hat und die Blumen deshalb nicht so üppig sind. Das stört uns nicht wirklich, die Natur zeigt sich immer anders und bleibt somit interessant und abwechslungsreich.

Sicher waren es nicht die Blütenmeere, wie am Tag zuvor, doch es gab andere Blüten, andere Farben und eine andere Artenvielfalt auf den Flächen. Die Blumen waren zarter und vorrangig in weiß, blau und gelb. An der linken Seite sahen wir die gigantische Kupfermine vor der die Köcherbäume das Bild belebten.

Ein Stück weiter ästen auf der rechten Seite einige Oryx mitten in den Blumen. Was sie fraßen war leider nicht zu erkennen. Sie fraßen aber ohne Unterlass. Die verschiedenen Blütenfarben und die besondere Zeichnung dieser Tiere gab ein schönes Bild, was wir auch mehrmals mit gedrücktem Auslöser festhielten.

Unsere Fahrt ging weiter auf der Tourist Route, ein 13 Km Rundkurs. Hier kamen wir an schönen und perfekt sauberen Rastplätzen vorbei. Die waren auf einer Anhöhe und man hat einen schönen Blick auf Blumen, Berge und Tiere.

Es gibt auch einen Steingarten mit einer Vielfalt an Sukkulenten. Den Garten haben wir leider nicht besuchen können, da sich Gäste grad eben telefonisch ab dem nächsten Abend bei uns eingebucht hatten, Stammgäste, wo wir nicht Nein sagen können. Vielleicht machen Sie mit uns eine Blumentour? 

Wir fahren weiter auf der Circular Route und bestaunen dabei vor allem die vielen Köcherbäume. Es gab auch wunderschöne wechselnde Landschaft. Mal ging es zwischen den Felsen entlang, dann wieder ein Blick über große blumenübersäte Flächen, mal blaue Blumen in einem ausgetrocknetem Rinnsal, mal weiße oder rosafarbene auf den trockenen flachen Hügeln.

Am Ende unsere Runde sehen wir nochmals die Oryx etwas entfernt äsen. So fahren wir wieder hinaus, jetzt aber auf die N14, weil wir unbedingt die Augrabies Fälle noch ansehen möchten, was wir in unseren zehn Jahren Südafrika leider bisher noch nie schafften.  

An einem der schönen Rastplätze der N14 halten wir an und essen unser Mitgebrachtes. So sparen wir sehr viel Zeit. Es geht durch die Karoo - Landschaft bis nach Pofadder, wo wir im Hotel telefonisch gebucht hatten. Das machten wir aus dem Grunde, weil wir bei Augrabies mit mehreren Anfragen keine Unterkunft mehr bekommen hatten. Das Hotel war ein Erlebnis der besonderen Art, worüber wir nicht schreiben möchten. Ich empfehle nur etwas, früher buchen und Augrabis wählen.

Als wir am nächsten Morgen nach Augrabies kamen, sahen wir, das es so viele Gästehäuser gibt, da hätten wir bestimmt noch etwas aussuchen können.

Wir gingen in den Augrabies Falls National Park, machten Frühstück und schauten zum Wasserfall. Die Wege sind neu angelegt man kann sicher und bequem zu mehreren Aussichtsplattformen laufen. Der Fall und auch dieser Graben danach, sind sehr beeindruckend anzuschauen. Auf den Felsen um die Wege herum sahen wir noch einige Dassies und viele mit Jungen. Auf dem Platz um die Bungalows sprangen die Affen umher und auch sie spielten mit ihren Jungen.

Nachdem wir uns alles angeschaut hatten sind wir noch in den daneben liegenden Gamepark gefahren. Dort haben wir einige Wasserdurchfahrten gemacht und kamen zum Moon Rock, einem Felsen, der wie ein aufgehender Mond aussieht. Es gibt auch einige Tiere in diesem Park, doch leider haben wir keine entdecken können.

Unsere Fahrt ging bald weiter Richtung Heimat, doch dazu im nächsten Beitrag mehr. 

Im Goegap Nature Reserve.

Köcherbaum vor dem Abraum einer Kupfermine.

Traumhaft schön, Oryx Antilopen im Blütenmeer.

Ihnen scheint es zu munden.

Schön angelegte Rastplätze gibt es hier.

Hier hatten wir mittags unseren Imbiss.

Auf dem Weg zu den Augrabis Wasserfällen.

Wir machten Frühstück im schön angelegten Restaurant.

Neu angelegte Wege führen zu verschiedenen Aussichtspunkten.

Der Wasserfall.

Er hat sich tief in die Landschaft eingeschnitten.

Eine der Aussichtsplattformen.

Selbst Löcher hat das Wasser in die Felsen gebohrt.

Die tosenden Fluten stürzen sich vor den Augen der Touristen hinab.

Dassies mit Jungen.

Wir sind auf einer anderen Aussichtsplattform.

Auf dem Weg zurück sehen wir viele Affen.

Der Köcherbaum, Wahrzeichen des Northern Capes.

Im Game Reserve nebenan wurde die Strasse zum Fluss.