Ausflug zur Silvermine in Kapstadt, Teil 1

Gestern war es nach langer Zeit so,  die einen  Gäste zogen weiter und neue Gäste kommen erst morgen. Eine seltene aber ideale Konstellation für unser Gästehaus um zwei halbe Tage für uns zu haben.

Was macht man mit dieser Zeit im Haus Perlenblick? Wir suchen uns ein Ziel was uns interessiert und was wir noch nicht kennen. So haben wir einen schönen Tag und die kommenden Gäste wieder eine Information mehr über unser schönes Umland rund um Paarl.

Vielleicht ist es auch eine Tagestour die Gäste mit unserem hauseigenen „National Tourist Guide“, sofern er nicht auf großer Reise ist, machen können oder mit der von uns gezeichneten Karte diesen Tagesausflug selbst fahren.

So starteten wir so gegen 10.00 Uhr mit dem Ziel Silbermine. Kurz vor Khayelitsha besuchten wir das Weingut „

Meerlust

“. Das kannten wir noch nicht und schauten uns um, informierten uns, machten Bilder und setzten dann unsere Fahrt fort bis Kalk Bay.

 An diesem Hafen können wir auf all unseren Fahrten nie vorbei fahren. Hier ist noch wirkliches Leben und Treiben eines Fischerhafens zu beobachten. Fische werden angelandet, ausgewogen, sortiert, geputzt, ausgenommen, verpackt und verkauft und Robben warten auf ihren Anteil. 

 Natürlich nicht alles gleichzeitig und zur selben Zeit, deshalb halten wir auf all unseren Fahrten zum „Cape of Good Hope“ und dem „Cape Point“ an diesem Fischerhafen. Am einfachen Imbiss gibt es den frischesten Fisch, was frischer ist, lebt noch.

Wir setzten unsere Fahrt fort und kamen am ersten  Ziel an, „

Silvermine Nature Reserve

“. Hier ließen wir unser Auto stehen und liefen zum Wasserfall. Es ist sicher um diese Jahreszeit nicht das schönste Naturerlebnis, doch wenn man die Augen offen hält, einen Sinn für die Kleinigkeiten hat, ist auch diese Wanderung schön.

 Mal ein Hinweis für die Naturliebhaber, der Sommer in der Kapregion ist die vegetationsärmste Zeit in dieser Region. Der Herbst ist bunt, der Winter satt grün mit vielen Blüten, das Frühjahr  farbenfroh in großer Blütenpracht.

  Jetzt tröpfelte der  Wasserfall vor sich hin, wo im Winter nach einem Regen die Wassermassen in die Tiefe stürzen. Dennoch genossen wir diesen wunderschönen Ausblick über Schlucht zum Meer hin und die Gästeinformationen dieser interessanten Bergregion.

Wieder zum Auto zurück fuhren wir die wenigen Meter zum Gate 1 des „Silvermine Nationale Reserve“. Wandern oder fahren, war die Frage. Wir fahren hinein  und wandern um den See, die Antwort.

Der See, ein Stausee lag vor uns. Eingebettet in eine wunderschöne Landschaft und der sehr gut angelegte Holzweg ließ uns nicht auf „den Holzweg gehen“, es war einfach traumhaft. Viele mit der Natur harmonierenden, unauffällige Raststellen laden zum hinsetzen, entspannen und Bemmchen auswickeln ein. Ein Fläschchen Wein darf auch dabei sein und im Winter ist sogar das Braaien (Grillen) erlaubt. Diese Plätze sind so gelegen, dass man dazu neigt, sein Liebchen in die Arme zu nehmen. Einen solchen Tag vergisst man nie wieder.

Auf dem Weingut Meerlust

Im Verkostungsraum

Er wartet schon auf die Fischreste

Kleine Kutter bringen den frischen Fang.

Der sofort verkauft wird.

Viele kleine Kutter gibt es hier.

Angekommen bei der Silvermine.

Ein schöner Spaziergang,

vorbei an Proteen,

entlang des Weges zum Wasserfall.

Viel Wasser gab es nicht,

aber einen herrlichen Ausblick.

Hier stürzt im Winter das Wasser herunter.

Im zweiten Eingang können wir wählen,

Vorbei an idyllischen Rastplätzen

ging es um den See.

Auf Holzpfaden spazierten wir,

vorbei an Seerosen,

immer weiter um den See.

Die Natur kämpft sich nach dem Feuer des letzten Jahres zurück.

Ausblick vor der Silvermine.