Quer durch Südafrika, Teil 23, von Bathurst nach Plettenberg Bay

Es ist Samstag der 28. Mai 7.00 Uhr im Hotel Bathurst. Wir sind aufgestanden und wollten uns hübsch machen, da kam kein Wasser aus den Hähnen. So sind wir, oh sorry nur ich, unhübsch zum Frühstück gegangen. Es war etwas zu zeitig und wir vertrieben uns mit dem Pfau die Zeit. Wir hofften, er schlägt zum Abschied ein Rad aber das Luder hatte auch keine Lust.

Bald nahmen wir an unserem Tisch platz. Der Tisch war noch mit all den Gläsern für Wein zum Dinner eingedeckt. Nach einer Weile kam dann auch der Kaffee und so nach und nach die anderen Zutaten. Englisch Breakfast ist nicht wirklich unser Ding, doch wir leben hier und das gehört zu diesem Land. So vertilgten wir die fetten und scharfen Zutaten und tranken einen Ananassaft ohne Eis zum Abschluss.

Dann ging es auf die Straße nach Port Alfred und auf der R72 entlang der Küste über Alexandria zur N2, Für den Heimweg wählten wir die Garden Route. Auf der Autobahn sind wir an den Salzlaken vorbei, wir sahen die Autotransporter mit den Wiedabbelju ( zu deutsch: VW) beladen Schlange stehen und fuhren weiter durch Port Elisabeth. Weiter bis Jeffrey´s Bay zum Tanken, durch den Tsitsikamma und erreichten gegen 12.00 Uhr das Weingut „

Bramon

“. Die touristischen Highlights der Garden Route kennen wir alle und machten deshalb keinen Stop im Tsitsikamma.

Hier schauten wir uns selbstverständlich etwas um. Es war Samstag und das Restaurant voll, so entschieden wir uns zur Weiterfahrt und kehrten in Plettenberg Bay in das Cafe Berlin ein. Hier nahmen wir Espresso und Kuchen. Bald wurden wir von Deutschen am Nachbartisch angesprochen, die uns gleich über das schöne Land und die Attraktionen um Plettenberg Bay aufklärten. Wir hörten gern zu und wollten ihre Begeisterung nicht unterbrechen. Wir hätten ja auch noch etwas neues kennen lernen können.

Wir entschlossen uns hier in Plettenberg Bay zu übernachten. Bei Südafrikaurlaub.net schauten wir nach einem Gästehaus und entschieden uns für das „

Gästehaus Pinkepank

“. Wir riefen an und buchten uns für 17.00 Uhr ein.

Dann wollten wir im „

Robberg Nature Reserve

“ uns etwas umschauen, doch der Nebel wurde immer dichter und wir kehrten am Eingang um. So bummelten wir durch die Stadt. Wir waren schon oft in Plettenberg Bay, doch nie zuvor im Zentrum, da waren wir baff. Eine solche Ordnung und Sauberkeit einer Innenstadt wäre selbst in Europa weit über dem Durchschnitt. Wir bummelten die Hauptstraße entlang, sahen uns um und staunten immer wieder über dieses Ambiente. Trotz des schlechten Wetters und dem Samstag Nachmittag, wo die meisten Geschäfte geschlossen hatten, war es ein schöner Stadtbummel. Dann fuhren wir noch kurz zum Strand, wo dieses große Hotel steht, doch der Nebel nahm uns die Freude am Strandspaziergang.

Gegen 17.00 Uhr waren wir am „Gästehaus Pinkepank“ und wurden von Lutz Pinkepank herzlich begrüßt. Er zeigte uns unser Zimmer und wieder waren wir baff. Es fehlt an nichts, es ist blitzsauber und sehr groß. Nun hatten wir zuerst die Morgentoilette nachzuholen und machten uns im großen Bad, mit allem was das Herz begehrt, schmuck.

Dann hatte uns Lutz im Aufenthaltsraum Tipps für die Restaurants gegeben und wir fuhren zum "

The fat fish

", wo er uns zum Glück schon eingebucht hatte. Hier gab es wirklich frischen leckeren Fisch.

Wieder zurück im Gästehaus unterhielten wir uns noch lange mit Lutz und er bestärkte uns darin, uns das „

Robberg Nature Reseve

“ am nächsten Tag anzusehen.  

Wir warteten vergeblich auf ein Rad.

Impressionen von unterwegs.

Entlang der Garden Route.

Salzgewinnung bei Port Elisabeth.

Wie man sieht ist VW hier beheimatet.

Weiter in Richtung Plettenberg Bay.

Im Tsitsikamma kam Nebel auf.

Die blühende Garden Route im Tsitsikamma.

Das Bramon Weingut.

Auch im Eastern Cape gibt es Wein.

Das Sortiment des Weingutes.

Endlich wieder Sonnenschein.

Cafe Berlin, nicht wirklich toll.

Das Beacon Island Hotel von Plettenberg Bay.

Hier könnte man schön spazieren

und essen gehen.

Kinder angeln in der Lagune.

Leider machte uns der Nebel das Leben schwer.

Plett ist eine blitzsaubere Stadt.

Wir genossen unseren Stadtbummel.