Quer durch Südafrika, Teil 13, von St. Lucia in das Hluhluwe Imfolozi Game Reserve

Es war 7.55 Uhr, wir hatten zeitig gefrühstückt, verabschiedeten uns und fuhren ab.

 In Mtubatuba tankten wir voll, kauften einiges zur Notverpflegung und machten uns auf den Weg zum „

Hluhluwe Imfolozi Game Reserve

“. Schon auf der Fahrt dahin sahen wir eine große Büffelherde recht nahe an der Straße. Der Park befindet sich rechts und links der R 618 und die Tiere laufen auch über die Strasse. Ist man erst einmal im Park selbst drin, gelangt man durch einen Tunnel von einer Seite auf die andere.

Nach knapp einer Stunde Fahrzeit waren wir an der Rezeption des Parkes. Hier ging alles den südafrikanischen Gang, der für manchen Menschen eine kleine Herausforderung darstellt. So gab es für Reimar wieder eine kleine Lektion in Geduld üben. Wir wollten eine Unterkunft buchen aber leider war der Funkkontakt unterbrochen. Nach einigem Hin und Her und 20 Minuten Einlassformalitäten (wir waren zum Glück die Einzigen), öffnete sich der Schlagbaum und wir hatten eine Reservation für das Hilltop Camp.

Nach wenigen Minuten im

Park

sahen wir schon den ersten Elefanten. Da war doch gleich das zähneknirschende Fauchen vorüber und somit alles wieder schön. In weniger Zeit hatten wir so viele Tiere beobachten können wie nie zuvor. Nashörner und wieder Elefanten, Zebras und viele verschiedene Antilopen, so ging es bis zum Mittag. Dann war es etwas ruhiger, doch immer war etwas zu entdecken. Unser Highlight des Tages war eine Hyäne an einem Giraffenkadaver. Wir beobachteten sie eine Weile und sahen, wie immer mehr Geier landeten und erst zaghaft, denn dreister um ein Stück der beute kämpften. Irgendwann hatte die Hyäne ein Bein abgerissen und verschwand damit. 

Darüber geben unsere Bilder Auskunft und wir wollen nicht mit Schreiberei langweilen.

Am Nachmittag hatten wir noch für die nächste Nacht eine Zeltunterkunft im Mpila Camp im anderen Teil des Hluhluwe Parkes gebucht.

Am späten Nachmittag haben wir in einem Rondavel im Hauptcamp Hilltop unsere Unterkunft bezogen. Zum Essen konnten wir im Restaurant einen Platz bekommen und haben uns am Buffet bedienen können. So konnte jeder das nehmen, was ihm mundet. Natürlich wurde auch Unbekanntes probiert.

So nahm auch dieser Tag ein schönes Ende.

Der Eingang zum Hluhluwe Imfolozi Game Reserve.

Nicht weit weg vom Eingang sehen wir Nashörner.

Vor uns eine Gruppe Elefanten.

Ein Flusslauf führt durch den Park.

Das Gnu hatte keine Angst vor uns.

Irgendwann erwischt es jeden.

Hier eine ganze Nashornfamilie.

Oft kann man weit über das Gelände sehen. 

Eine ganze Herde Impalas weidet friedlich.

Ein Toilettenhäuschen am Rastplatz.

Ein kapitaler Kerl, dieses Warzenschwein.

Eine Giraffe lief gerade an unserer Seite entlang,

und überquerte dann die Strasse.

Eine Hyäne stritt sich mit Geiern um einen Giraffenkadaver.

Immer mehr Geier landeten.

Hier ein einsamer Büffel.

Unser Unterkunft im Rondavel.

Es hatte alles, was man braucht.

Im Restaurant konnte man am Buffet auswählen, was der Magen begehrt.