Quer durch Südafrika, Teil 14, im Hluhluwe Imfolozi Game Reserve

Schon früh am Morgen, das heißt zu dieser Jahreszeit, etwa kurz vor 8.00 Uhr, sind wir los. Wir wollten so viele Tiere wie möglich an diesem Tage sehen. Wir sind im Park kreuz und quer gefahren und hatten viele Elefanten gesehen. Eine große  Herde mit vielen Kleinen bis hin zum Baby spielten und suhlten genau vor uns neben und auf dem Weg. Hier hatten wir im gebührenden Abstand viele Fotos gemacht und auch sehr lange gefilmt. Es war schön diesen Tieren zuzuschauen.

Weiterfahrt war auch nach längerer Zeit nicht möglich und so sind wir in den Rückwärtsgang. Dabei entdeckten wir einen großen Elefanten rechts neben uns im Versteck der Bäume. Der hatte uns genau im Visier und sicher die ganze Zeit beobachtet. Als wir genügend Abstand hatten drehten wir und fuhren einen anderen Weg.

 Es war egal, welchen Weg wir benutzten Tiere gibt es hier genügend. Die nächste brenzlige Situation war, als wir zu einer Kuppe hinter der Kurve kamen. Auch hier wieder ein Baby mit den Eltern. Es war eine Nashornfamilie und Papa schaute ganz furchteinflössend den Weg zu den Ankömmlingen hinunter. Auch hier hieß es, Halt im gebührendem Abstand und warten. Zurück ging nicht, da waren die Elefanten, also warteten wir bis nach drohendem „auf den Weg pullern“ die Familie gemächlich nach der Seite abdrehte.

Wir fuhren zum „Camp Mpila“, einmal weil wir Benzin brauchten und zum anderen hatten wir dort vorgebucht und die Möglichkeit unsere Sachen schon ab 14.00 Uhr in das Zelt zu räumen und etwas zu essen. Gleich an unserem Zelt lagen einige Nyalas auf dem Gras und trotteten ohne Hast weg als wir kamen. Wir räumten unsere Sachen ein, aßen eine Kleinigkeit und setzten nach etwa einer Stunde Pause unsere Erkundungsfahrt fort. 

Giraffen sahen wir in einer kleinen Gruppe und eine Herde Büffel. Auch Antilopen und natürlich die kleinen Affen, die überall umherspringen, besonders am Camp. Eine kleine Warzenschweinfamilie, ein Zebrafohlen und viele andere Tiere beobachteten wir auf dieser Nachmittagsfahrt. Doch auch hier wieder, wenn die Sonne unter geht gehen alle Tiere zur Deckung. Raubtiere haben es dann schwerer, doch bis dahin hatten wir an diesem Tag noch keine gesehen.

So fuhren wir auch zu unserem Zelt mit separatem Küchenhaus und wunderschöner Terrasse. Hier bereiteten wir unser Abendessen, Brot, Butter und Wurst und saßen auf der Terrasse bei einem Gläschen Wein. Gabi war grad im Zelt, da kam eine Hyäne direkt neben der Terrasse forschen Schrittes vorbeigelaufen. Als ich ihr das erzählte, meinte sie ich spinne. Kurz darauf sah aber sie eine Hyäne an der anderen Seite der Terrasse vorbeilaufen. Jetzt war klar, es hat Hyänen im Camp. Der Vollmond schien hell und wir saßen noch lange draußen und hörten etwas entfernt das Heulen dieser Tiere.

Leider hatten wir etwas Pech, denn ab 21.00 Uhr bis früh 5.00 Uhr gab es einen fürchterlichen Sturm und somit eine nicht so tolle Nachtruhe in dem Zelt.

Eine Gruppe Elefanten versperrt uns den Weg.

Sie genießen ihr Schlammbad.

Aufmerksam werden wir beobachtet.

Diese Nashornfamilie will uns nicht vorbei lassen.

Ei Nyalamännchen frisst genüsslich im Gebüsch.

Hier drei Weibchen im Gebüsch.

Zebras weiden unweit unseres Autos.

Ist es nicht einfach niedlich?

Eine Gruppe Büffel zieht von dannen.

Im Camp sehen wir Warzenschweine.

Eine Nyala weidet direkt vor unserem Zelt.

Ganz schön komfortabel ist dieses Zelt.

Nebenan steht ein Küchenzelt.

Eine Terrasse verbindet die zwei Zelte, alles nur für uns.

Den Beiden schmeckt es.

Sie wollen ein Schlammbad nehmen.

Aufgepasst, die Antilope hat Vortritt.

Eine Herde Giraffen passiert den Weg.

Welch wunderschöne Tiere.

Ich möchte die Hyäne noch einmal sehen und warte.