Quer durch Südafrika, Teil 15, von Hluhluwe Imfolozi Game Reserve nach St Lucia

Der fürchterliche Sturm hatte sich so schnell, wie  er gekommen war, auch wieder gelegt und wir konnten 06.00 Uhr sofort zur Morgensafari starten. Da sahen wir einige Familien Giraffen, Elefanten und die Geier, die immer noch mit dem Gerippe der Giraffe beschäftigt waren. Einer davon saß vollgefressen auf einem Baum am Wege.

Wieder zurück wollten wir in Ruhe packen und das Frühstück vorbereiten. Zuvor hatten wir noch einige Probleme mit den sanitären Einrichtungen. Es gab kein Wasser, weder kalt noch warm. Unrasiert, ungewaschen, das Gesicht zur Faust geballt und fern der Heimat schaffte ich das Gepäck zum Auto.

Als ich mich umdrehte, sah ich einen Affen oben auf dem Küchenhaus Brot essen. „Das sind doch nicht etwa meine Bemmchen“, dachte ich und sah schon gleich die andere Affenbande mit der ganzen Toastbrottüte im Buschwerk verschwinden. Sie hatten Gabi an der Küche ausgetrickst und unser gesamtes Brot in sekundenschnelle geklaut. Ungepflegt und hungrig begann dieser letzte Tag im Hluhluwe. So sind wir auch bald den Weg Richtung Ausgang gefahren. Ein Büffel schaute uns noch nach und einige Antilopen.

Auf der R6 ging es zurück nach St Lucia. Es war noch nicht 12.00 Uhr als wir im Ort waren und hatten einiges dringendes zu erledigen. So entschieden wir uns sehr schnell im „Stokkisdrai“, den wir schon von unserem letzten Besuch kannten, nach Quartier zu fragen. Es war kein Problem und wir durften sofort einziehen. Nach der Erledigung dringlicher Dinge und der Herstellung zivilisierten Antlitzes, waren wir erst einmal etwas erleichtert. Wir gingen zum Spar Markt gleich gegenüber und kauften etwas ein. Dabei entdeckten wir noch die Wäscherei auch gleich gegenüber, wo wir nach einem kurzen Frühstück gleich unsere Wäsche hinbrachten. Als das alles erledigt war bummelten wir etwas umher und gingen zum gegenüber liegenden „Oceanbasket“, wo wir eine Kleinigkeit zu Mittag aßen.

Frisch gestärkt sind wir die Strände des Ortes abgefahren, um diese anzusehen. Leider konnten wir diese Besichtigung an dem Tage nicht zu Ende bringen, da ein heftiger Regen einsetzte. So sind wir zurück zu „Stokkisdrai“ und haben uns in der Küche ein leckeres Abendessen zubereitet. Mit einem Glas Wein und einigen Partien Kartenspiel nahm dieser Tag sein Ende.

Von St. Lucia nach und durch Hluhluwe und wieder zurück fuhren wir 525 Kilometer und waren dafür 16 Stunden und 46 Minuten im Auto unterwegs.. Für den Weg von St Lucia zum Hluhluwe braucht man für die 55 Km etwa eine Stunde und zehn Minuten.

Elefanten passieren den Weg.

Hier verschwinden gerade Antilopen im Gebüsch.

Ein einsamer Elefantenbulle frisst gemütlich.

Giraffen kreuzen unseren Weg

und nehmen sich viel Zeit,

sie laufen vor uns auf dem Weg,

um den Rest der Familie zu treffen.

Am Kadaver sind jetzt nur noch Geier beschäftigt.

Dieser betrachtet alles von oben.

Ein Ohrengeier aus der Nähe.

Diese Schlingel haben unser Brot geklaut.

Vorsicht, gefährliche Tiere.

Ein Camper am Strand von St Lucia.

Blick von der Ferne, es regnete zu sehr.