Quer durch Südafrika, Teil 17, St Lucia Bootstour und Isimangaliso Wetlandpark, Dukuduku Gate

Heute ging es zur

Bootstour

in den „iSimangaliso Wetland Park“. Genau 10.00 Uhr legte das Boot ab und es ging auf dem Wasserweg zu den Flusspferden, Krokodilen und vielen verschiedenen Vogelarten dieser Region.

Es war interessant und viel wurde uns vom Tourist Guide erklärt. Er hatte auch erzählt, dass durch fehlende Niederschläge die Anzahl der Krokodile sehr zurückgegangen ist, da der Salzgehalt des Wassers zu hoch wird. Das hatten wir im Vergleich zur Bootstour vor vier Jahren auch sofort bemerkt. Es waren sehr wenige Krokodile zu sehen und sie waren auch für unsere einfache Gopro Kamera und die kleinen Fotoapparate zu weit weg. So hatten wir nicht wirklich Bilder machen können. Schöne Filmsequenzen von kämpfenden Flusspferden und einige Aufnahmen von der Vogelwelt war doch eine recht schmale Ausbeute obwohl die Flussfahrt als solche sehr schön war.

Anschließend sind wir in St Lucia baden gegangen, weil es am Vortag so schön war. Am Strand hatte ein Künstler seine Sandkreationen zur Schau gestellt. Wir gingen etwas am Strand spazieren und Reimar wagte ein Bad, obwohl es ganz schön windig war.

Nach dem Erlebnis sind wir in den westlichen Teil des

Isimangaliso Wetland Parks

gefahren. Schon am „Dukuduku Gate“ wurden wir darüber aufgeklärt, dass nur der Hauptweg befahrbar ist und alle Nebenwege sich im Bau befinden. Wir glaubten, wir hören nicht richtig. Auf allen beiden Parkteilen sind sozusagen alle Nebenwege im Bau und kein einziger ist benutzbar. Unter Aufbringen aller psychischen Kräfte habe ich versucht meine Beherrschung zu behalten. 

So sind wir dennoch hinein gefahren und haben auch einige Tierbeobachtungen machen können. Für Fotos hatten wir keine Laune mehr, doch sind wir bis zum Ende an das ehemals schöne und jetzt restlos verlotterte „“Charters Creak“ gefahren. Dort haben wir erst einmal das wirkliche Ausmaß der Trockenheit sehen können. Der See war weit draußen und das Ufer oder ehemalige Strand war enorm breit. Die Anlegestelle stand im Trockenen und rundherum nur Sand.

Wir fuhren den gleichen Weg im Sonnenuntergang zurück und waren am Ausgang schon fast im Dunklen angekommen.

Wieder zurück machten wir uns in der Küche unser Abendessen, tranken etwas Wein und schmiedeten Pläne für den nächsten Tag.

Wir sahen viele Hippos.

Nicht immer friedlich gesinnt.

Die einzigen Krokodile, die wir sahen.

Die Boote fahren sehr nah ans Geschehen ran.

Ein Weißkopf Seeadler .

Selten sieht man Hippos tagsüber an Land gehen.

Der Bulle links im Bild hat schlechte Laune.

Sein Nachbar bekommt das zu spüren.

So groß sind die Eckzähne der Flusspferde.

Ein Sandkünstler mit seinen vergänglichen Kunstwerken.

Bitte Platz nehmen.

Weitere Kunstwerke.

Ein weiter, flacher Strand lädt zum Baden ein.

Die Wellen waren recht hoch.

Ein Spinnennest gewebt mit Blättern.

Im Park sahen wir Nashörner.

Charters Creek ist völlig zerfallen.

Dieser Steg lag einst im Wasser.

Eine Herde Gnus im Abendlicht.