Quer durch Südafrika, Teil 18, von St Lucia durchs Zululand nach Estcourt

Der 23. Mai, Montagmorgen und wir sind 8.30 Uhr von

Stokkiesdraai

rüber zum Spar Market und haben für unterwegs eingekauft. Das sollte man immer tun, wenn man nicht weiß wohin es wirklich geht. So war es an diesem Tage. Den Tank haben wir auch noch richtig voll machen lassen und dann, ab die Post.

Gabi wollte nicht durch den Hluhluwe, so sind wir ein Stück die N2 bis Empangeni. Dann über Nkwalini, Ndundulu nach Melmot. Bis dahin war die Strecke wunderschön und einfach zu finden. Wir waren begeistert. Nun wollten wir mehr und vor allem einfach quer durch dieses traumhaft schöne Zululand. Das war eine Sucherei. Mit Karten, Tom Tom und Garmin haben wir uns durch dieses Gebiet bewegt.

Einfach ein unbeschreibliches schönes Land, eine faszinierende Bergwelt, zauberhafte Pässe und Ausblicke von atemberaubender Schönheit und kaum ein Auto weit und breit. Hin und wieder kamen diese Taxis, die zwischen den Siedlungen hin und her fahren, sonst fast nichts. Den Taxifahrern in diesen Regionen gehört ein Lob. Anders als die rücksichtslosen, brutalen Wilden, die sonst im Land umherrasen und massenhaft Unfälle mit vielen Toten verursachen, sind diese Chauffeure der Bergregionen gesittet, anständig und rücksichtsvoll.

Wir wollen nicht ausschweifend diese Landschaft beschreiben. Das kann man in Worten auch nicht wiedergeben. Wir haben Bilder gemacht und festgestellt, diese Momentaufnahmen geben auch nicht wirklich die Schönheit wieder. Filme haben wir gemacht, die sind recht eindrucksvoll, doch das bedarf noch viel Arbeit einen Film fertig zu machen. Wer sich einmal umschauen möchte, dem kann mit Google Earth einiges gezeigt werden. Wir hatten im Garmin die gesamte Reise aufgezeichnet und jetzt beim Schreiben Straßennummern und Ortsnamen gebraucht. So hatte ich Google Earth zu Hilfe genommen und war erstaunt, dass sogar einige Teilstrecken im Street view zu finden sind. Warum denn nicht bei so einer Landschaft.

 Ein kleinen Schreck gab es auch unterwegs. Kurz vor Jamson´s Drift fuhren wir über eine kleine Brücke. Im Street view ist das Geländer der Brücke noch ganz, bei uns war es kaputt und wir hatten uns ein Eisenstück in den Reifen eingefahren. Zum Glück vernahmen meine Ohren sofort dieses unpassende Geräusch und ich stellte mit Erschrecken fest was los war. Drei Mal den Herrgott angefleht, Lettermann genommen, Eisenteil herausgezogen und ... die Luft blieb drin. So brauchten wir den Kofferraum nicht ausräumen und alles in den Staub stellen. Glück gehabt oder der Herrgott hat mein Flehen erhört.

 Die Orte, die wir durchfahren oder gestreift hatten sind hier in Reihenfolge genannt.

Empangeni, Nkwalini, Ndundulu, Melmot, Thybalethu, Randalhurst, Osborn, Vuleka, Dlolwana, Jamson´s Drift (im Sreet view zu finden), The Ranch, Ekuzameni Kranskop, Ahrens, Enblakahle, Mount Ailida zum Ziel des Tages Estcourt.

Wir sind sogar 20 km entfernt von Präsident Zuma seinem Luxusestate in Nkandla gewesen. Sein Haus befindet sich nicht im Ort selbst und wir glauben nicht, dass wir es wirklich gefunden hätten. 

Es war eine entspannende Fahrt über die Bergpässe, die Staubstraßen trotz der 456 Km und über 8 Stunden. Wir möchten aber unsere Leser darauf hinweisen, so schön wie diese Tour für uns war, so ist das nicht jedermanns Sache. Wem eine Autofahrt eine Anstrengung darstellt, sollte diese Fahrt nicht unbedingt nachahmen.

Wer dieses wunderschöne, vielseitige Land kennen lernen möchte und nicht selbst fahren will, kann sich gern von

Logbook Tours

  ein Tourangebot machen lassen.

In Estcourt fanden wir im

„ Oaks Cottage“

 am Abend eine sehr schöne, blitzblanke Unterkunft. Wir hatten eine ganze Wohnung für uns und es fehlte an nichts. Das Karin Augsburger Blut in sich hat und Deutsch spricht ist sicherlich für manchen Gast von Vorteil.  

Eine traumhaft schöne Landschaft, das Zululand.

Welch eine Farbenpracht.

Vereinzelt sieht man kleine Dörfer.

Ein Arbeiter beim Zuckerrohr schneiden.

Auf der Zulu Heritage Route.

Hier fahren wir in die bergigen Gebiete.

So sieht es in Zuma's Heimat aus.

Ein Navigationsgerät hilft, den richtigen Weg zu finden.

Bunte Häuser am Wegesrand.

Ortsbezeichnungen fehlen völlig.

Ausladen am Busstop, dann geht es mit der Schubkarre weiter.

Überall muss man Acht auf Tiere geben.

Es kann auch mal ein Stück Strasse fehlen.

Die Geschäfte verlagern ihr Angebot bis an die Strasse ran.

Buntes Treiben überall.

Ein schöner Pass im Nirgendwo.

Wie weit er wohl laufen muss?

Moderne Brücke.

Ein breiter Fluss schlängelt sich durch das Land.

Es ist wirklich schön hier.

Im Gästehaus in Estcourt endet dieser Tag.