Erholungsurlaub, Teil 5 Begegnung mit Geparden

Am Morgen des zweiten Tages hieß es zeitig aufstehen, denn um 08.00 Uhr ging es auf die Fahrzeuge. Es war bitter kalt und auf den umliegenden Bergen lag Schnee von der Nacht. Bei Samara kein Problem. Es wurden warme Umhänge verteilt und dazu noch eine Wärmflasche auf den Schoß, Service vom Feinsten. In recht forscher Fahrt ging es über Stock und Stein und nach etwa zwanzig Minuten sahen wir sie, unsere Geparden. Vier waren es und sie waren auf der Suche nach dem Frühstück.

Für uns und die anderen Gäste gab es eine unerwartete Überraschung. Wir durften das Auto verlassen und in entsprechendem Abstand gemeinsam mit den Geparden auf Pirsch gehen. Dabei achteten Percy und Roan genau auf das Verhalten der Großkatzen und darauf, dass wir nicht zwischen die Tiere kommen. Sicher sind wir eine Stunde mit den Jägern gelaufen bis sie plötzlich sprinteten. Eins Staubwolke, eine Aufregung

und schwups war der Fuchs im Bau verschwunden. Percy und Roan sahen, dass es ein Fuchs war. Wir selbst sahen nur Staub. So liefen wir zum Kampfplatz, die Geparden waren verschwunden, und dort fand Percy den Beweis, die Schwanzspitze des Fuchses. Der selbst blieb im Bau, denn er ist ein Fuchs und nicht blöd. 

Wir gingen zum Auto, was Roan schon in die Nähe geholt hatte. Auf dem Weg dort hin erklärte Percy noch die Losung der Erdferkel und einige Fußabdrücke von Antilopen. Dann ging es zu einem schönen ruhigen Platz. Tisch hoch, Decke drauf, Flaschen, Gläser, Tassen und Schälchen drauf und dann gab es eine kleine Stärkung mit Biltong, Tee oder Kaffee, Milch, Zucker oder einen Whisky oder einen Amarula, was dann ein Buschkaffee ist. Es war wieder schön und die beiden Führer hatten alles schön kredenzt. Es ging dann zurück zur Lodge, wo wir zum Frühstück erwartet wurden.

Dann hatten wir Freizeit bis zum Lunch und dann der 2. Safari des Tages.Wir hatten die Zeit genutzt, um uns auf dem Gelände der Lodge umzusehen. Gabi  sah belustigt der Affenbande zu, die sich an der Lodge herumtrieb und mich faszinierte die Konstruktion eines alten Fuhrwagens. Wie die Achsführung verlief, der Bremsmechanismus konstruiert war um die schweren Ladungen über Stock und Stein hinab und hinauf sicher zu bringen. Das war eine Leistung der Konstukteure und Handwerker damals. Heute ist ein Allesschneider schon eine unlösbare Herausforderung.

Es gab einen leckeren Lunch und danach ging es mit dickem Umhang und Wärmflasche wieder auf Tour. Vorüber an Wasserböcken und anderen Antilopen ging die Fahrt Richtung Bergkette. Diesmal waren die Elefanten das Ziel und so ging es zur Schlucht und auf schmalem Pfade in die Berge. Weit in der Ferne oben am Hang konnten wir vier Elefanten sehen. So hatten Percy und Roan das Ziel, uns diese Tiere näher zu bringen. Der Pfad war eine Herausforderung und zu allem Unglück begann es noch zu regnen. Der Weg wurde schmierig und immer steiler und die Beiden entschlossen sich zur Umkehr. So ging es auf dem selben rutschigen Weg wieder nach unten, wo alle froh waren, dass Percy und der Toyota Landcruiser es so gut gemeistert hatten. Vorbei an Elan, Zebras, Kudu und anderen kleinen Antilopen fuhren wir direkt zur Lodge, wo uns, wie nach jeder Safari, Viola mit warmen Tüchern für die kalten Hände auf der Terrasse erwartete.

 Das Zimmer wie immer warm, die Beleuchtung schon an und die Wanne, wie jeden Tag schon halb voll warmes Wasser. Das Bad natürlich mit Fußbodenheizung und eine Dusche für mich war auch da. Den Whisky nahmen wir an der Bar am Feuerplatz und bis zum Dinner gab es wieder einiges zu unterhalten.

Endlich sehen wir sie in der Wildnis.

4 junge Geparden hielten Ausschau.

Die Reste vergangener Jagden.

Wir durften zu Fuß den Geparden folgen.

Schnell noch den Durst löschen.

Was finden sie heute?

Einem Fuchs fehlt jetzt ein Stück Schwanz.

Buschkaffee und andere leckere Dinge.

Hier leben auch viele Erdferkel.

Frühstück im Sonnenschein.

Die Lodge ist sehr schön und gepflegt.

Eine neugierige Affenbande inspizierte die Gegend.

Reimar untersuchte Relikte der Vergangenheit.

Fundstücke aus dem Gamereserve.

Im Sommer bestimmt sehr willkommen.

Die alte Sklavenglocke.

Auf zu den Elefanten, die halten sich in den Bergen auf.

In der Ferne entdeckten wir einige.

Wir versuchten näher heran zu kommen.

Der Regen unterbrach unsere Safari.

Wasserböcke sahen wir auf dem Rückweg.

Hier noch eine Gruppe Elanantilopen und Zebras.